Bald Anders
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Bald Anders
© Drei Liter Landwein 2003

1)

Gaillarde ”La Tout”

10)

Die Zwei Raben

2)

Der Bauer

11)

J’ai vu le loup

3)

Tanzerey

12)

Tempus adest floridum

4)

In der Schenke

13)

Beanfield

5)

Im Badehaus

14)

Follow me up to Carlow

6)

Schäfertanz

15)

Gaudete

7)

Bald Anders

16)

Finale

8)

La Tricotea

17)

Wohl auf wir wollen schlafen

9)

Carl Vark

Akim Bartel

Gesang, Gitarre, Bouzouki, Mandolonchello

Hans-Jürgen Taube

Drehleier, Gitarre, Bassgitarre, Hölzernes Gelächter, Gesang

Jens Boeck

Gesang, Schäferpfeife, Schalmei, Flöte, Whistle, Maultrommel

Uwe Herbst

Bratsche, Geige, Flöte, Schalmei, Gesang

Thomas Strauch

Bodhrán, Percussion, Bassgitarre, Maultrommel, Gesang

Gast

Hermann Naehring (Percussion)

schenk ein

schenk ein!
© East Side Story Records 1997

1)

Drei Liter Landwein (I)

11)

Dunkle Wolken

2)

Vin de Pays

12)

Wer jetzig Zeiten leben will

3)

The star of the County Down

13)

Maids of Michelstown

4)

The ould triangle

14)

The foggy dew

5)

She moved trough the fair

15)

Song for Ireland

6)

Ach Elslein, liebes Elslein

16)

Sissy and Patch

7)

Ariel

17)

Der grüne August

8)

The rocky road to Dublin

18)

Brandweinlied eines Schusters

9)

Doktor Eysenbarth

19)

Trugschluß

10)

Polka Bognolaises

20)

Drei Liter Landwein (II)

Akim Bartel

Gesang, Gitarre, Bouzouki, Mandoline, Banjo

Hans-Jürgen Taube

Gitarre, Mandoline, Baß, Akkordeon, Gesang

Jens Boeck

Gesang, Flöte, Schalmei, Whistle, Gitarre, Maultrommel

Uwe Herbst

Gesang, Geige, Mandoline, Gitarre, Mundharmonika, Flöte

Gäste

Jürgen Malze, Sirco Schwarzbach, Anna-Sophia Pappai, Anja Winkler

Die Zeitschrift ”FOLKER” schrieb in ihrer Ausgabe 6/2002 die folgende Kritik:
3 LITER LANDWEIN "Schenk ein" (East Side Story Records EASY 97001-2) 20 Tracks, 64:00

Bei diesem Gruppennamen fällt einem nach dem Blick auf die Playlist als erstes in Abwandlung des bekannten Spruches ein: alter Wein in neuen Schläuchen, eine Menge Titel, die nach "Best of Irish and Scottish Folk" klingen. Davon kennt man natürlich "The star of the county Dawn" oder "She moved through the fair" in zahllosen Versionen, unter anderem von Superstars wie Van Morrison und den Chieftains.
Na, dann wollen wir die CD mal dekantieren und schauen, wieviel musikalisches Mostgewicht die ostdeutsche Beerenauslese auf die Oechslewaage bringt. Und siehe da - sie möpselt überhaupt nicht, und auch von Korkbrand keine Spur! Frisch, frech und selbstbewusst spielen Akim Bartel, Hans-Jürgen Taube, Jens Boeck und Uwe Herbst ihr Repertoire mit ansprechendem, reeelativ akzentfreiem Gesang und handwerklichem Können auf den Instrumenten (u.a. Gitarren, Bouzouki, Mandoline, Banjo, Whistles, Akkordeon, Flöte, Schalmei etc). Unbeeindruckt davon, wie viele andere möglicherweise vollmundigere Verschnitte es von den Stücken bereits gibt, spielen sie zusammen mit ihren Gastmusiker fetzig und schön arrangiert eben ihre eigenen Versionen ein. Wie jetzt, Van Morrison hat das auch schon gesungen? Egal, dann schenk ihm eben auch ein Glas Landwein ein, von dem herberen, ostdeutschen! Denn neben englischsprachigen Songs haben die Jungs auch einige deutsche Lieder im Bocksbeutel. Ihre eigenwillige Neuvertonung des Klassikers "Wer jetzig Zeiten leben will" lässt ebenso aufhorchen wie ihr neuer "Dr Eysenbarth"-Text. Wenn sie noch mehr solch innovativer Ideen einkellern und ein wenig reifen lassen, dann möchte ich mir von der nächsten Spätlese schon mal ein Fässchen reservieren. Alavott!
Ulrich Joosten


Das Internetmagazin ”Magister Rother” schrieb im April 2002 die folgende Kritik:
DREI LITER LANDWEIN - Schenk ein!

Irland war im Mittelalter eine Insel am äußersten westlichen Rand Europas. Nun, bei genauerem Nachdenken haben sich die geographischen Gegebenheiten seitdem nicht eigentlich grundlegend geändert: Irland ist natürlich auch heute noch eine Insel am äußersten westlichen Rand Europas.
Gleichviel: In der mittelalterlichen politischen Geschichte des Abendlandes hat Irland gewiß eine "Randexistenz" geführt. Größere Bedeutung erlangte einzig das irische Mönchtum des Frühmittelalters, das ja auch Deutschland seinen größten christlichen Missionar, Bonifatius, schenkte.
Der lebendige irische Quell aber, der damals in die europäische Kultur einzufließen begann und sie unter Anderem mit der "insularen" Buchmalerei befruchtete, ist seitdem niemals ganz versiegt. Gewiß, manchmal ist er ein wenig ins traurige Tröpfeln geraten, um dann, ganz unverhofft wieder umso reicher zu sprudeln.
Irland als ein Land, das jahrhundertelang wie kaum ein Anderes unter Fremdherrschaft, Seuchen, Hungersnöten zu leiden hatte, hat zugleich doch auch einen Menschenschlag hervorgebracht, der in seinem unglaublichem Optimismus etwas geschaffen hat, das heute für viele Menschen ein ideal for living darstellt. Genauso ist die irische Musik, die von einer ganz besonderen Art ist in ihrer Fröhlichkeit und gleichzeitigen Trauer, die auf wundersame Weise immer ineinander enthalten zu sein scheinen, untrennbar miteinander verbunden.
Die vier Musiker von "Drei Liter Landwein", die aus Frankfurt an der Oder stammen, sozusagen dem Limmerick der Jungen Bundesländer müssen auf ihrer CD "Schenk ein!" nicht "zeigen" oder "demonstrieren", daß sie dies "verstanden" haben. Bei einer solchen schlafwandlerischen Selbstverständlichkeit können sich erst gar keine Zweifel einschleichen, daß wir es hier tatsächlich mit Van Morrisons Vettern aus der Mark Brandenburg zu tun haben, die sich nicht allein den irischen Folk zu eigen gemacht (oder je nach Perspektive sich ihm zu eigen gegeben) haben, sondern bruchlos auch Stücke deutscher oder französischer Provenienz in ihr Repertoire einarbeiten. "Dunkle Wolken" etwa, aus dem Dreißigjährigen Krieg stammend und nicht identisch mit dem gleichnamigen Hit von Rosenstolz, ist längst zu einem  absoluten Publikumsliebling auf ostdeutschen Mittelalterveranstaltungen geworden.
Wer irische Musik jenseits der Kelly Family, Johnny Logan und denSimple Minds (deren Musik nebenbei voller Folk-Zitate steckt) zu schätzen weiß, der wird in Deutschland an dem einen oder anderen Liter Landwein schwer vorbeikommen.


Wikipedia Artikel über das Lied “Dunkle Wolken”:

...Die Formation Drei Liter Landwein nahm das Lied 1997 für ihre Debüt-CD ”schenk ein!” auf - Kritiken hoben Dunkle Wolken als Höhepunkt und Publikumsliebling innerhalb der Konzerte der ostdeutschen Folkgruppe hervor...


Frankfurt (AllStars)







Frankfurt (Allstars) - Klangfarben einer Stadt
(P)+© 2003 nytingale records

Das Jahr 2003 war in unserer Heimatstadt Frankfurt (Oder) im wahrsten Sinne des Wortes ein Festjahr. Die Stadt wurde 750 Jahre alt und aus diesem Anlass gab es allerhand große Feste.

Im Zuge dieser Ereignisse haben sich Frankfurter Künstler und  Bands zu dem Projekt ”Frankfurt (Allstars)” zusammengetan, um unter Federführung von Kati Karney Frankfurt (Oder) eine Hymne zu geben. Der Song heißt ”Jetzt sind wir  hier!” und ist seit dem 9.Mai 2003 im Handel.

Seit dem 27.November 2003 gibt es auch ein Doppelalbum auf dem alle beteiligten Musiker mit eigenen Titeln vertreten sind und so ein umfassendes Klangbild der Stadt Frankfurt (Oder) zeichnen.


In Flammare







In Flammare
(P)+© 2003 Angelstar

Seit dem Frühjahr 2003 gibt es auch einen Sampler mit mittelalterlicher und folkloristischer Musik auf dem wir mit einem Titel vertreten sind. Die Scheibe heißt ”In Flammare” und ist bei diversen Onlineversandhäusern zu bekommen.